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Die AG Belarus beschäftigt sich – im Rahmen des Gruppenschwerpunkts „Menschenrechte in Europa“ – im Besonderen mit Menschenrechtsverletzungen in Belarus (Weißrussland), einem östlichen Nachbar Polens.
Dabei geht es derzeit hauptsächlich um die Abschaffung der Todesstrafe, die im Jahr 2009 weiterhin verhängt wurde, sowie um Einschränkungen der Versammlungs- und Meinungsfreiheit.
Durch eine Mobilmachung der Öffentlichkeit – im Speziellen an der Viadrina – und einen dadurch verstärkten Druck auf die belarussische Regierung erhoffen wir uns, dass auch Belarus als letztes europäisches Land die unmenschliche Bestrafung mit dem Tode bald abschaffen wird.
EINSATZ MIT ERFOLG - APRIL 2011
Belarus: Erste Oppositionelle freigelassen
"Ohne Euch wäre ich jetzt nicht frei." Das schrieb Natallya Radzina nach ihrer Freilassung auf der oppositionellen Nachrichtenwebsite "Charter". Sie dankte damit allen Unterstützern für ihren Einsatz. Radzina gehört zu einer Gruppe von 30 Personen, die wegen der Organisation und Teilnahme an einer Demonstration am 19. Dezember 2010 in Minsk festgenommen worden waren. Zusammen mit Syargei Vaznyak wurde sie Ende Januar gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen. "Im 21. Jahrhundert darf es nicht sein, dass Verdächtige unter derartigen Bedingungen in Haft gehalten werden", sagte Natallya Radzina. Die Hafteinrichtung sei völlig überbelegt. Unter den Gefangenen, die sich noch in Haft befinden, ist auch der Oppositionspolitiker Andrei Sannikov und sein Pressesprecher Alyaksandr Atroshchankau. Sie und noch weitere zwölf Oppositionelle betrachtet Amnesty als gewaltlose politische Gefangene.
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