Amnesty International Gruppe Frankfurt (Oder)

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EILAKTION / URGENT ACTION


Unsere Petitionen


Belarus

Verhaftungen in Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen am 19. Dezember 2010

Nach der Inhaftierung und Verurteilung von oppositionellen Aktivisten während und nach den Demonstrationen zur Präsidentschaftswahl am 19. Dezember 2010 setzt sich Amnesty International für die Freilassung der wegen der Organisation und Teilnahme an den Demonstrationen Festgenommenen ein.

15 Personen werden aktuell von Amnesty als gewaltlose politische Gefangene betrachtet, die inhaftiert oder unter Hausarrest gestellt wurden, obwohl sie lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung friedlich wahrgenommen haben und Belarus als Unterzeichner des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte die Meinungs- und Versammlungsfreiheit für alle Bürger garantiert.

Weitere Informationen:Attach:Hintergrund_Politische_Gefangene.pdf

Wenn auch Sie sich mit Amnesty International für die Gefangenen einsetzen wollen, senden Sie folgenden Brief an Alyaksandr Lukashenka:

Attach:Brief_an_Alyaksandr_Lukashenka.pdf

Geben Sie auf dem Brief bitte das Datum sowie Ihre Adresse als Absender an, unterschreiben Sie und schicken Sie den Brief im Anschluss per Post (75 Cent Porto) an die angegebene Adresse.

Ein Appell für die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus

Belarus ist das letzte Land Europas, in dem Menschen hingerichtet werden. Fordern Sie in einem Brief an den weißrussischen Präsidenten die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus.

Zur Petition:Attach:Petition_gegen_die_Todesstrafe_in_Belarus.pdf


Zur Diskriminierung der Roma in Europa

Roma sind die größte ethnische Minderheit in der EU - und leben fast überall ausgegrenzt, diskriminiert und in Armut. Ihr Zugang zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitsversorgung ist eingeschränkt oder wird ihnen verwehrt. Immer wieder werden Roma-Siedlungen rechtswidrig zwangsgeräumt.

Prekäre Situation der Roma in Rumänien

Der Fall der Roma von Mierurea Ciuc steht beispielhaft für die andauernde Diskriminierung und Ausgrenzung: 2004 vertrieben die Behörden von Miercurea Ciuc in Zentralrumänien mehr als 100 Roma aus einem Gebäude im Zentrum und siedelten sie außerhalb der Stadt wieder an - in Metallcontainern und in unmittelbarer Nähe einer Kläranlage. Etwa 25 Roma wollten nicht neben der Kläranlage wohnen und zogen es in ihrer Not vor, sich ein paar Kilometer davon entfernt an einer Müllhalde niederzulassen. Obwohl die verantwortlichen Behörden versprochen hatten, dass dies nur für den Übergang sei, leben die Roma-Familien immer noch unter diesen diskriminierenden und gesundheitsgefährdenden Bedingungen.

Helfen Sie den Roma in Miercurea Ciuc und in anderen Orten Rumäniens und unterschreiben Sie die Onlinepetition bis 31.05.2011!

Onlinepetition und weitere Informationen: http://www.amnesty.de/petition/2010/5/petition-fuer-roma-rumaenien-keine-zwangsraeumungen

Der „Nomaden Plan“ in Italien

Vielen der über 7.200 Sinti und Roma in Rom und Umgebung droht in den kommenden Monaten die rechtswidrige Zwangsräumung und die Zerstörung ihrer Siedlungen. Unter dem Vorwand der Kriminalitätsbekämpfung sieht der so genannte "Nomaden-Plan" umfangreiche Sondervollmachten für die Behörden vor. 6.000 von ihnen sollen in 13 isolierte Großlager umgesiedelt werden, es gibt außerdem keine offiziellen Angaben dazu, was mit den 1.200 Roma geschehen soll, die so von vorneherein außen vor gelassen werden. Amnesty International kritisiert die geplanten Zwangsräumungen und Umsiedlungen sowie die mit dem "Nomaden-Plan" einhergehende Stigmatisierung von Sinti und Roma.

Fordern Sie den Stopp des "Nomaden-Plans" und ein Ende der Stigmatisierung der Roma in Italien!

Onlinepetition (bis 31.05.2011) und weitere Informationen: http://www.amnesty.de/petition/2010/5/petition-fuer-roma-italien-stopp-des-nomaden-plans

Petitionen